Vipassana-Meditation, wie gelehrt von S.N. Goenka
in der Tradition von Sayagyi U Ba Khin
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Nachrichten April 2011

International

Indien
Dhamma Giri hat eigene Webseite

Dhamma Giri ist das älteste und größte Vipassana-Zentrum, das unter der Leitung von Goenkaji geführt wird. Das Zentrum befindet sich am Stadtrand von Igatpuri und ist mit dem Auto oder Zug ungefähr drei Stunden von Mumbai entfernt.
Dhamma Giri hat nun eine eigene Webseite. Sie informiert über die Geschichte des Zentrums, aktuelle Projekte, Kursprogramme und mehr.

Für weitere Informationen, gehen Sie bitte zu: www.giri.vridhamma.org

Dhamma Giri
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Japan
Das Erdbeben und seine Folgen

Die folgende Nachricht stammt von den in Japan lebenden ācariyas Chris und Sachiko Weeden

Freitag, der 11. März war ein wunderschöner Tag mit blauem Himmel und dem Gefühl, dass der Frühling bald Einzug halten würde. Die ersten Pflaumenblüten zeigten sich schon, und die Kirschblüten würden bald folgen. 

Als um 14:46 Uhr die ersten Erschütterungen des Bebens einsetzten, befanden sich 50 Kursteilnehmer sowie Dhamma-Helfer und der Lehrer in der Meditationshalle von Dhammadicca. Es war Tag 9 eines 10-Tage-Kurses, die einführenden Anweisungen für die Gruppensitzungen waren beendet, und in der Halle herrschte Stille.

In Japan gibt es zwei Vipassana-Zentren. Dhamma Bhanu (Kyoto) liegt im Südwesten des Landes und Dhammadicca (Chiba) im Osten. Dhammadicca ist weniger als zwei Stunden vom Zentrum Tokios entfernt und dient hauptsächlich den Einwohnern der Hauptstadt und der Städte im Osten. Das Zentrum liegt somit näher am Epizentrum des Bebens. Glücklicherweise wurde keines der beiden Zentren beschädigt und alle Meditierenden sind sicher und wohl auf. Trotz zweier Notevakuierungen aus der Meditationshalle und zahlreicher Nachbeben konnte der Kurs erfolgreich beendet werden und die meisten Kursteilnehmer verließen das Zentrum an Tag 11.

Innerhalb kürzester Zeit nach dem ersten Beben befand sich Japan in einer ernsten Krise mit mehren Fronten. Eine zehn Meter hohe Tsunami-Welle traf die Ostküste und verwüstete ganze Landstriche. Sechs Atomkraftwerke waren beschädigt, darunter vier besorgniserregend. Arbeiter kämpften gegen den Austritt von Radioaktivität an.

Anfangs zogen Lehrer und Vereinsmitglieder in Erwägung, Dhamma Bhanu, das Zentrum in Kyoto, als Übergangsunterkunft für diejenigen Meditierenden mit Familien zu öffnen, die in der vom Tsunami am stärksten betroffenen Region plötzlich obdachlos geworden waren. Doch nach weiteren Überlegungen beschlossen wir, dass der beste Dhamma-Service, den wir leisten konnten, der Zugang zu den unschätzbaren Dhamma-Energien der Vipassana-Zentren sei. Auf diesen Inseln des Dhamma könnten Meditierende Zuflucht nehmen vor den Sorgen und Ängsten, die das Land erfüllten.

In diesem Sinne wurde eine Nachricht an alle Alten Schülerinnen und Schüler verschickt mit der Einladung, in beiden Zentren an einer Reihe von speziellen Gruppensitzungen teilzunehmen.
Neben den regulären drei Gruppensitzungen pro Tag wurde die Möglichkeit angeboten, mit anderen Meditierenden bis zu drei Tage zu sitzen. Alternativ konnte man auch bei den verschiedenen Serviceprojekten des Zentrums mitmachen.

Zwei Wochen sind nun vergangen seit den ersten Beben, und weiterhin werden Chiba und andere Gebiete täglich von Nachbeben erschüttert. Es gibt hier und dort Engpässe bei der täglichen Versorgung, und die Menschen sind zutiefst traurig über die herzzerreißenden Bilder von denjenigen, die plötzlich allen Besitz oder ihre Angehörigen verloren haben. Dennoch, es ist ermutigend, die Würde und Haltung zu beobachten, mit der die japanische Gesellschaft auf diese Krise reagiert.
Die atomare Krise hält weiterhin an, trotz der heldenhaften Einsätze der Samurai 50. Dies sind die Techniker, die allen Widrigkeiten zum Trotz dafür kämpfen, die Kontrolle über die zerstörten Atomkraftwerke wieder zu erlangen. Hin und wieder gibt es gute Nachrichten, und wir glauben dann alle, dass wir aus dem Gröbsten heraus sind. Doch dann kommen wieder schlechte Nachrichten.

Wir haben zahlreiche unterstützende und ermutigende Briefe von Dhamma-Freunden aus der ganzen Welt erhalten und dankbar entgegengenommen. Das erinnert uns daran, dass wir in der glücklichen Lage sind, die starke internationale Dhamma-Gemeinschaft hinter uns zu haben. Außerdem haben wir die überlieferten Worte und die Lehre des Buddha:
"Seid euch selbst eine Insel, seid euch selbst Zuflucht, es gibt keine andere Zuflucht. Macht Dhamma zu eurer Insel, macht Dhamma zu eurer Zuflucht, es gibt keine eine andere Zuflucht."
Mögen alle Wesen glücklich sein!




Dhammadicca, Chiba Prefecture
Dhammadicca, Chiba Prefecture
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Dhamma Bhanu, Kyoto Prefecture
Dhamma Bhanu, Kyoto Prefecture
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Russland
Erster Kurs in Jekaterinburg

Im März fand der erste 10-Tage-Kurs in der Nähe von Russlands viertgrößter Stadt Jekaterinburg (ehemals Swerdlowsk) statt. Jekaterinburg liegt in der Provinz Swerdlowsk östlich des Urals an der asiatisch-europäischen Grenze. Von Moskau aus kann man die Stadt mit dem Flugzeug in zwei Stunden erreichen.

Die Anfrage zu diesem Kurs kam von ca. 30 Meditierenden aus Jekaterinburg, die den Kurs dann auch organisierten. Als Kursort wurde ein Ferienlager unweit der Stadt gewählt. 91 Kursteilnehmer beendeten den Kurs und 17 Helfer gaben Service. Der Kurs verlief ruhig und die Teilnehmer sprachen hinterher begeistert über weitere Kurse sowie über die Suche nach einem Grundstück für ein Zentrum.

Vipassana-Kurse werden in Russland seit 1993 abgehalten und die Nachfrage ist enorm groß. Seit 2001 gibt es sechs bis acht Kurse im Jahr, im Durchschnitt mit 120 bis 180 Teilnehmern. Die Kurse in der Nähe von Moskau sind oft schon eine halbe Stunde nach Freischaltung der Anmeldung belegt. Im Dezember 2010 wurde 100 Kilometer östlich von Moskau Land für ein Zentrum gekauft (siehe Ausgabe Januar 2011 des VNL). Weitere Kurse werden in anderen russischen Städten abgehalten, und Kinderkurse sind in Planung.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte: www.ru.dhamma.org

Israel
Weitere Schritte auf dem Weg zu einem Zentrum

Meditierende in Israel haben das Jahr 2011 auf die beste Art und Weise begonnen, indem sie einen Halbtageskurs am 1. Januar auf dem Gelände des zukünftigen Vipassana-Zentrums Dhamma Pamoda durchführten. Dies war eines der größten Dhamma-Aktivitäten, die jemals in Israel organisiert wurden, über 130 Meditierende nahmen daran teil. Der Israel-Verein plant dort weitere Sitzungen für die Zeit nach dem Winterregen.

Seit 11 Jahren hat der Verein ein Schulgebäude im Süden Israels für Vipassana-Kurse angemietet. Anfang 2011 traf der Verein eine wegweisende Entscheidung, indem er ein Anwesen im Kibbutz Beit Zera mietete, nur wenige Minuten von Dhamma Pamoda entfernt. Ein Team von Helfern machte sich sogleich an die Arbeit, die bestehenden Gebäude auf dem Gelände zu renovieren und den Bedürfnissen des Vereins anzupassen. Der Kursbetrieb wurde am neuen Ort schon aufgenommen. Der Umzug erforderte sehr viel Arbeit. Er wird von den Meditierenden aber als ein bedeutender Schritt in Richtung Dhamma Pamoda gesehen. Wenn die Bauarbeiten am Zentrum aufgenommen werden, wird das gemietete Anwesen die Arbeit sehr erleichtern.

Unterdessen ging die detaillierte Planung für die Gebäude des Zentrums mit dem Architekten und anderen Planern weiter. Im März konnte der Verein endlich die Bauanträge einreichen. Es werden keine Schwierigkeiten erwartet, und so könnten die Genehmigungen in den nächsten zwei bis drei Monaten erteilt werden.

Wenn dies erst einmal geschehen ist, können die Bauarbeiten beginnen. Dies ist vielleicht schon im August oder September 2011 der Fall, sofern es die Finanzen erlauben. Wir halten Sie auf dem Laufenden!



Für weitere Informationen auf Englisch besuchen Sie bitte www.pamoda.dhamma.org (Benutzername: "oldstudent", Passswort: "behappy"). Klicken Sie auf "The Blog" für die neuesten Informationen. Klicken Sie auf "Financial Overview" für Details zur Finanzierung.




3-D model of the future Israel center
3D-Modell des zukünftigen Vipassana-Zentrums in Israel
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Klicken Sie auf das Bild unten, um eine Diashow zu starten.

USA
Erster Kurs im südkalifornischem Zentrum

Der erste 10-Tage-Kurs im südkalifornischem Vipassana-Zentrum wurde für den 4. Mai angesetzt.

Goenkaji stimmte den Plänen für ein Zentrum bei seiner Reise in die Region 2002 zu. Nach dem Kauf eines Grundstücks durch Meditierende nannte er das Zentrum Dhamma Vaddhana - "Wachstum des Dhamma."

Das Zentrum befindet sich direkt nördlich des Joshua Tree National Parks, ungefähr zweieinhalb Autostunden von Los Angeles und San Diego entfernt. Das Grundstück umfasst knapp 62 Hektar Wüstenlandschaft. Von dort kann man den 3505 Meter hohen San Gorgonio sehen, den höchsten Berg Südkaliforniens.

Das Zentrum wurde speziell nach den Bedürfnissen der Kursteilnehmer konzipiert. Den Meditierenden werden komfortable Unterkünfte und Einrichtungen zur Verfügung stehen, die auf dem neuesten Stand der Technik sind. Die Mehrheit der Kursteilnehmer wird in Einzelzimmern mit eigenem Bad und WC untergebracht sein.

Anfangs wird das Zentrum Platz für 70 Kursteilnehmer bieten können. Für die Zukunft ist geplant, das Zentrum für 150 Meditierende zu erweitern, sobald die Finanzierung gesichert ist.

Für weitere Informationen, besuchen Sie bitte: www.vaddhana.dhamma.org

Dhamma hall at Dhamma Vaddhana
Meditationshalle von Dhamma Vaddhana

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Newsletter für Gefängnis-Insassen

Im März 2011 wurde die erste Ausgabe des Vipassana-Gefängnis-Newsletters gedruckt. Er ist für die 150 Meditierenden bestimmt, die in der Donaldson Vollzugsanstalt im US-Bundesstaat Alabama inhaftiert sind.

Donaldson war der Drehort für den im Jahr 2008 erschienenen Dokumentarfilm "Dhamma Brothers" ("Dhamma-Brüder"). Zur Zeit ist Donaldson die einzige Justizvollzugsanstalt im Westen, die regelmäßig Vipassana-Kurse abhält. Der nordamerikanische Vipassana-Verein für Gefängnis-Kurse organisiert dort Kurse seit 2002. Damals besuchte auch Goenkaji das Gefängnis, um sich während seiner Nordamerika-Reise mit Meditierenden zu treffen. Der Verein für Gefängnis-Kurse setzt sich dafür ein, das Kursangebot zu erweitern, um mehr Inhaftierten eine Kursteilnahme zu ermöglichen. Ebenso möchte der Verein ehemalige Kursteilnehmer stärker unterstützen. Der Gefängnis-Newsletter ist Teil dieser Initiative.

Der Newsletter enthält eine inspirierende Nachricht Goenkajis aus der ersten Ausgabe des Vipassana-Newsletter von 1974 (siehe www.dhamma.org/en/os/words.htm, Benutzername: "oldstudent", Passwort: "behappy"). Er informiert auch über den dreizehnten Kurs, der im Januar 2011 in Donaldson abgehalten wurde, enthält Fragen und Antworten sowie Erklärungen einiger Pali-Ausdrücke und Berichte über Vorführungen von "The Dhamma Brothers" weltweit. Ein Beitrag porträtiert einen Teilnehmer des Gefängnis-Kurses in Israel im Jahr 2005. Ein anderer beschreibt die letzten Tage von Omar Rahman, einem der ersten "Dhamma-Brüder." Und natürlich informiert der Newsletter über Gruppensitzungen und zukünftige Kurse in Donaldson.

Freiheit für einen Dhamma-Bruder

Der folgende Artikel erschien in der ersten Ausgabe des Vipassana-Gefängnis-Newsletters im März 2011.



Omar Rahman war einer der ersten "Dhamma-Brüder." Er nahm an allen Vipassana-Kursen in Donaldson teil und half in verschiedenen Bereichen. Außerhalb von Donaldson wurde Omar vor allem durch die Briefe der Dhamma-Brüder bekannt.

Als im April 2009 ein Vipassana-Kurs stattfand, lag Omar auf der Krankenstation des Gefängnisses. Er litt an Leberkrebs in fortgeschrittenem Stadium. Ein halbes Jahr zuvor hatten ihm die Ärzte mitgeteilt, dass er noch sechs Monate zu leben hätte.

Trotzdem war Omar glücklich darüber, dass ein weiterer Kurs in Donaldson stattfinden würde. Obwohl er sehr schwach war, wollte er dabei sein.

Mit Hilfe eines Gehstocks ging Omar die ersten sechs Tage von der Krankenstation in den Interview-Raum in der Sporthalle, um dort für ein paar Stunden zu meditieren. Manchmal litt er an Schwindel und zitterte vor Schwäche, aber er war sehr entschlossen.

Währenddessen machte ein Häftling, der Service gab, eine schwierige Phase durch. Obwohl Omar kaum seinen Löffel beim Essen halten konnte, sprach er jeden Tag mit diesem Mann und half ihm mit seinen Problemen. Bis zuletzt leitete und motivierte Omar andere Menschen. 



Während seines monatelangen Aufenthalts auf der Krankenstation sagte Omar immer wieder, dass er nicht im Gefängnis sterben werde. Tatsächlich erlaubte ein neues Gesetz des Bundesstaats Alabama die Entlassung bestimmter Häftlinge, wenn Sie an einer unheilbaren Krankheit litten. Diese Klausel war jedoch noch nie angewendet worden. Doch am siebten Tag wurde Omar in einem Rollstuhl zum Auto seiner Schwester gebracht und verließ mit ihr zusammen die Haftanstalt.

Am folgenden Tag erfüllte sich sein Wunsch. Omar starb friedlich im Schlaf und als freier Mann im Haus seiner Schwester.

Im Verlauf der Abschlusszeremonie des Kurses sprachen viele Meditierende davon, wie viel ihnen Omar bedeutete. Er berührte und bewegte viele Menschen in Donaldson und viele darüber hinaus.

In einem Brief von 2006 beschrieb Omar den Einfluss, den die Vipassana-Meditation auf sein Leben hatte.

Er schrieb: "Als Imam und Alter Schüler erkannte ich, wie wichtig es ist, zu beobachten und aufmerksam zu sein. Der Koran erwähnt z.B. immer wieder, wie wichtig es ist, achtsam und aufmerksam darauf zu sein, was im Herzen ist. Vor dem Vipassana-Kurs waren dies Worte der Weisheit. Nach dem Vipassana-Kurs wurden diese Worte zu einer Praxis."




Omar Rahman

Omar Rahman
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Die Bücherecke

E-Books (Elektronische Bücher)
Der Bücherservice "Pariyatti" in den USA sowie das Vipassana Research Institute in Indien haben vor kurzem damit begonnen, Dhamma-Bücher zum Herunterladen bereit zu stellen.



Pariyatti bietet "Die Kunst des Lebens" auf Spanisch und Farsi (Persisch) als E-Books an, wichtige Übersetzungen der Worte des Buddha, Texte von Vipassana-Lehrern und Meditierenden u.v.m. Eine Gesamtliste der E-Books gibt es hier: www.pariyatti.org/Bookstore/showproducts.cfm?FullCat=322&step=2

Das Vipassana Research Institute hat E-Books in englischer Sprache, in verschiedenen indischen Sprachen und in Farsi ins Netz gestellt. Sie sind alle kostenlos erhältlich unter: www.vridhamma.org/Publications.aspx. (Für Veröffentlichungen in Farsi gehen Sie bitte ans Ende der Liste.)



Alle Publikationen sind im PDF-Format erschienen und kompatibel mit einer großen Auswahl von elektronischen Geräten.



"Die wesentlichen Aspekte des Buddha-Dhamma für die Meditationspraxis" von Sayagyi U Ba Khin Unsere Ausgabe vom Januar 2011 enthält einen Auszug von Sayagyis "Buddha-Dhamma". Der ganze Text ist bei Pariyatti in Druck- und Audioversion (Englisch) erhältlich. Das fünfte Kapitel liegt bei Pariyatti auch auf Deutsch vor.



"Buddhavacana" von Glenn Wallis (Englische Ausgabe)
Diese umfangreiche Pali-Textsammlung führt den Leser durch eine Auswahl von 16 Sutta-Texten. Für Meditierende mit Grundkenntnissen in Pali. Herausgegeben von Pariyatta (2011).


Gibt es neue Veröffentlichungen, die Sie mit anderen Meditierenden teilen möchten? Vielleicht gibt es einen Klassiker, den Sie vor kurzem wiederentdeckt haben? Schreiben Sie uns: editor@vnl.dhamma.org

Vipassana in den Medien

Vipassana ist oft Thema von Beiträgen in Zeitungen, Zeitschriften, in Radio- und Fernsehsendungen und Internetseiten auf der ganzen Welt. Hier sind einige aktuelle Beiträge, die uns erreicht haben:

National Public Radio, USA:
"At End-Of-The Line Prison, An Unlikely Escape,” von Debbie Elliott, 8. Februar 2011 (auf Englisch)
www.npr.org/2011/02/08/133505880/at-end-of-the-line-prison-an-unlikely-escape
Bericht über das Kursprogramm der Donaldson Vollzugsanstalt in Alabama, USA
siebenminütiger Audioclip und Textbeitrag.

The Guardian, Großbritannien:
"Ten days without talking", von Judith Soal, 9. März 2011 (auf Englisch) www.guardian.co.uk/lifeandstyle/2011/mar/09/ten-days-without-talking
Erfahrungsbericht von einem 10-Tage-Kurs in Indien.

ABC television news, USA:
"Rivers Cuomo and Meditation", 9. September 2010 (auf Englisch)
www.abcnews.go.com/WNT/video/rivers-cuomo-meditation-weezer-frontman-singer-musician-punk-rock-11598553
Interview mit einem bekannten Rockmusiker und Vipassana-Meditierernden über seine Praxis, vierminütiger Videoclip.

Financial Times, London, Großbritannien: "Meditation with the FT: Tim Parks", 11. Februar 2011 (auf Englisch)
www.ft.com/cms/s/2/e544348c-33eb-11e0-b1ed-00144feabdc0.html#ixzz1HdKajQqt
Artikel eines britischen Bestseller-Autors über seine Erfahrungen mit Vipassana-Kursen.


Ist in Ihrem Land etwas über Vipassana erschienen? Informieren Sie uns: editor@vnl.dhamma.org

Nachrufe

Frau Manorama Tiwari starb friedlich am 18. Januar in Lucknow, Indien. Sie war Senior-Assistenzlehrerin und begleitete viele Kurse in Indien. Ihr Ehemann Rudra Datt Tiwari ist ebenfalls Assistenzlehrer.

Herr Ashok Ghirnikar starb am 26. Februar in Mumbai im Alter von 68 Jahren. Er wurde 1997 zum Assistenzlehrer ernannt und 2007 zum ācariya. Er leitete zahlreiche Kurse in verschiedenen Gegenden Indiens. Trotz des Ausbruchs einer Krankheit im Jahre 2009 nahm er immer noch an Kursen teil und gab Service. Er saß seinen letzten Kurs in Dhamma Giri im Januar 2011. Seine Frau, Vaishali Ghirnikar, ist ebenfalls Vipassana-Lehrerin.

Herr Ram Avadh Verma starb am 1. April in Mandalay in Myanmar im Alter von 66 Jahren. Er war einer der ersten Assistenzlehrer, die von Goenkaji ernannt wurden und 2001 wurde er ācariya. Ram war indischer Herkunft, kam aber in Myanmar zur Welt. Er lebte dort und sprach fließend burmesisch. Ab 1995 arbeitete er im Vipassana Research Institut, wo er vor allem burmesische Dhamma-Bücher ins Hindi übersetzte. In den vergangenen Jahren dolmetschte er für die burmesischen Künstler und Handwerker, die an der Fertigstellung der Global Pagoda in Mumbai beteiligt waren. Seine Frau Susheela ist ebenfalls Vipassana-Lehrerin.


Mögen sie alle glücklich sein, voller Frieden und befreit!